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Probleme mit dem Mindestlohn? - Die große stern TV-Telefonaktion

Seit dem 1. Januar 2015 gilt er - der gesetzliche Mindestlohn. Von wenigen Ausnahmen abgesehen sollen alle Beschäftigten jetzt mindestens 8,50 Euro brutto pro Stunde verdienen. Doch der Blick auf die erste Gehaltsabrechnung brachte für viele Arbeitnehmer ein böses Erwachen. Denn viele Arbeitgeber tricksen, um die Lohnkosten zu senken. Sie streichen Schichtzuschläge, verrechnen das Weihnachtsgeld oder zahlen weniger Stunden aus. Melanie M. verlor deswegen ihren Arbeitsplatz. Mit Einführung des Mindestlohns sollte sich ihr Vertrag als Spielhallenaufsicht ändern - zu ihrem Nachteil. Nachtzuschläge wurden gestrichen und 50 Cent pro Stunde sollte die gelernte Verkäuferin sogar für Sachbezüge wie Getränke abgeben. Weil sie sich weigerte, den Vertrag zu unterschreiben, ist sie jetzt arbeitslos. DGB-Vorstand Stefan Körzell weiß: "Einige Arbeitgeber sind sehr kreativ, wenn es darum geht, den Mindestlohn zu umgehen". Bei der Mindestlohn-Hotline des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) laufen seit dem 1. Januar die Telefonleitungen heiß: Täglich rufen bis zu 400 Arbeitnehmer an und suchen Antworten auf ihre Fragen. Kann mein Chef Schichtzuschläge einfach streichen oder das Weihnachtsgeld verrechnen? Warum werden weniger Arbeitsstunden ausgezahlt, obwohl ich genau so viel arbeite wie vorher? Und, darf ein Teil meines Gehalts in Gutscheinen ausgezahlt werden? Haben auch Sie Probleme mit dem Mindestlohn? DGB-Vorstand Stefan Körzell und sein Expertenteam beantworten live bei stern TV Ihre Fragen am Telefon und im Chat.

Reform des Mordparagraphen: Wann ist töten Mord

1998 erwürgte Fadi A. seine schwangere Freundin Saskia M.. Das Motiv: Die junge Frau wollte sich von ihrem gewalttätigen Freund trennen, weil er sie zur Abtreibung zwingen wollte. Das Urteil damals: Kein Mord - nur Totschlag. Schon damals waren Saskias Angehörige fassungslos. Bis heute fragen sie sich, warum Fadi A. nicht wegen Mordes verurteilt wurde. "Meiner Meinung nach gab es Beweise, dass das Mord war, dass es geplant war", sagt Sandy Köppe, Nichte des Opfers. Jetzt muss sich der Täter erneut vor Gericht verantworten. Im Mai vergangenen Jahres soll er wieder eine Frau erwürgt haben, die junge Mutter Rajah S.. Auch sie wollte Fadi A. verlassen. Jetzt hofft Sandy Köppe, dass der Mann, der ihre Tante tötete, endlich seine gerechte Strafe erhält. Doch wieder ist er nur wegen Totschlags angeklagt. Auch Daniel Dicke musste sterben. 2013 wurde er von seinem Cousin erschlagen. Für die Eltern des Opfers ist klar: "Das war Mord". Doch Ulf G. schweigt zu den Vorwürfen, wird wegen Totschlags zu 10 Jahren Haft verurteilt. Aber bei guter Führung könnte der Täter bereits nach sechs Jahren wieder frei kommen. Dass Ulf G. bald wieder in ihrer Nachbarschaft wohnen könnte, ist für Daniel Dickes Eltern ein Schlag ins Gesicht. Jetzt soll der Mordparagraph überarbeitet werden, eine Expertenkommission wurde eingesetzt. Dr. Rüdiger Deckers ist Mitglied dieser Kommission. Auch für den renommierten Juristen ist klar: "Der Mordparagraph muss reformiert werden", denn die ausschlaggebenden Merkmale für Mord wie "Heimtücke", "Habgier" oder die so genannten "niedrigen Beweggründe" seien unpräzise. Doch wann ist ein Tötungsdelikt Mord und wann Totschlag? Das erklärt Dr. Rüdiger Deckers live bei stern TV.

Traumatisiert vom Krieg: Soldaten berichten über ihr Leben danach

"Solange Sie ticken, sind Sie gut für die Bundeswehr. Sobald Sie nicht mehr ticken, wollen sie Sie loswerden", sagt Kriegsveteran Robert Soto. Zehn Jahre hat der heute 40-Jährige als Oberstabsgefreiter in Afghanistan, im Kosovo, in Osttimor und im Kongo gedient. Arbeitsunfähig, körperlich und seelisch schwer krank kam Robert Soto am Ende von seinen Auslandseinsätzen wieder. "Die Medikamente bestimmen mein Leben", erklärt er. Doch Hilfe bekam er von der Bundeswehr zunächst nicht. Sechs Jahre musste der Familienvater von Hartz IV leben. In dieser Zeit kämpfte er gemeinsam mit seinem Anwalt um Weiterbeschäftigung und die Anerkennung seiner Kriegsschädigung - am Ende mit Erfolg. Auch US-Soldat Ethan McCord kehrte schwer traumatisiert aus dem Irak-Krieg zurück. Acht Jahre diente er als Soldat. Er fühlt sich von seiner Regierung im Stich gelassen. Neben den schweren seelischen Problemen machen auch finanzielle Sorgen ein normales Familienleben heute fast unmöglich. stern TV begleitet den Ex-Soldaten bereits seit Jahren - auch in Zeiten tiefster Depressionen: " Ich dachte, das Einzige, was ich für meine Familie tun kann, ist mein Leben zu beenden. Die einzige Heilung von der Posttraumatischen Belastungsstörung ist der Tod. Du willst einfach nur, dass die Schreie in deinem Kopf aufhören", erklärt er im Interview. Zweimal hat Ethan McCord bereits versucht, sich das Leben zu nehmen. Wie Kriegseinsätze Soldaten körperlich, seelisch und auch finanziell zerstören können, das erklärt Kriegsveteran Robert Soto gemeinsam mit Experten live bei stern TV.

Dramatisches Finale bei der stern TV-Wüsten-Challenge: Wer ist so hart wie Joey Kelly?

Seinen vier Mitstreitern ist Andreas Ewald in der Wüste Namibias bereits davongelaufen - beim bislang längsten Wüstenlauf der Welt. Bei Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad, und rationiertem Essen muss der 36-jährige Hobbysportler jetzt nur noch mit dem Einen mithalten: Joey Kelly. Denn nur, wenn er nach 441 Kilometern gemeinsam mit Joey ins Ziel kommt, gewinnt er die stern TV-Survival-Challenge und das Preisgeld von 10.000 Euro. Schafft er das nicht, ist das Geld verloren. Ist er so hart wie Joey Kelly? Andreas beweist eisernen Willen: Müde, hungrig und durstig quält er sich immer weiter durch die glühende Hitze. Doch Tempomacher Joey macht es ihm nicht leicht. Auch auf den letzten Wüstenkilometern gibt der Extremsportler mächtig Gas. Ob Andreas es wirklich ins Ziel schafft und die Challenge für sich entscheiden kann - das große Finale, Mittwochabend bei stern TV.

Produktion stern TV
Sendetermin
  • 18. Februar 2015 - 22:15
Sender
RTL
Moderation